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05.05.2019
Opernfahrt München
"Tannhäuser" von R. Wagner

Karten € 193,- / 168,- / 142,- / 117,-

"Tannhäuser"


Romantische Oper in drei Aufzügen

Komponist Richard Wagner · Libretto vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer ca. 4 Stunden 45 Minuten · Pausen zwischen 1. Akt und 2. Akt (ca. 18.10 - 19.00 Uhr) zwischen 2. Akt und 3. Akt (ca. 20.10 - 20.50 Uhr)

Ob wir für diese Vorstellung eine Kartenzusage erhalten - erfahren wir 4 Monate vor Vorstellung. Bei Interesse bitten wir Sie sich trotz allem rechtzeitig anzumelden. Bei Zuteilung von Karten werden wir die Verteilung nach Reihenfolge der bei uns eingegangenen Anmeldungen vornehmen.

Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht: Romeo Castellucci
Choreographie: Cindy Van Acker
Regiemitarbeit: Silvia Costa
Dramaturgie: Piersandra Di Matteo
Dramaturgie: Malte Krasting
Videodesign und Lichtassistenz: Marco Giusti
Chor: Sören Eckhoff

Hermann, Landgraf von Thüringen: Stephen Milling
Tannhäuser: Klaus Florian Vogt
Wolfram von Eschenbach: Ludovic Tézier
Walther von der Vogelweide: Dean Power
Biterolf: Peter Lobert
Heinrich der Schreiber: Ulrich Reß
Reinmar von Zweter: Alexander Milev
Elisabeth, Nichte des Landgrafen: Lise Davidsen
Venus: Elena Pankratova
Ein junger Hirt: Elsa Benoit
Vier Edelknaben: Solist/en des Tölzer Knabenchors

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Der Mensch, zerrissen im Dualismus? Materie und Idee, leibliche Erfüllung und geistiges Streben, irdische Sinnenlust und himmlische Verklärung – seit Jahrtausenden behaupten Philosophen und Religionen die Existenz widerstreitender Prinzipien.
Tannhäuser, Metapher des Künstlers oder einfach ein suchender Mensch, will diese Spaltung nicht akzeptieren und wandert zwischen den antagonistisch erklärten Welten. Nicht Versöhnung des Widerspruchs ist sein Ziel, sondern seine Negierung, die bewusste Entscheidung, alles zu leben. Antwort auf das Sehnen nach Erfüllung sucht er mal in spiritueller Mystik, mal in christlich grundierter Liebe oder in purem Sex. Doch immer scheint etwas zu fehlen, sein Verlangen wird nie gestillt. So kommt Tannhäuser nie richtig an, immer zieht es ihn wieder fort, der Ekel an sich selbst wird größer noch als die Verachtung für das Mittelmaß, für alle, die sich mit Kompromissen zufriedengeben (so wie es die Wartburgsänger mit ihrer blutleeren Kunst tun), anstatt die Extreme auszuschöpfen. Tannhäuser ist eine Bewegung ohne Aussicht auf ein Ziel. Insofern konnte Richard Wagner nie fertig werden mit diesem Stück, ganz gleich, wie oft er es auch umarbeitete. © Bayerische Staatsoper München