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07.02.2026
Vortrag Claus Frankl
„Siegfried Wagner und sein künstlerisches Schaffen“
Ein Vortrag mit Musik anlässlich des Festspieljubiläums 2026
Einlass 18.30 Uhr / Beginn 19.00 Uhr
Eintritt € 15,- / Mitglieder RWV kostenfrei
Ein Vortrag mit Musik anlässlich des Festspieljubiläums 2026
Einlass 18.30 Uhr / Beginn 19.00 Uhr
Eintritt € 15,- / Mitglieder RWV kostenfrei
„Siegfried Wagner und sein künstlerisches Schaffen“
Ein Vortrag mit Musik anlässlich des Festspieljubiläums 2026Bereits 1893 debütierte Siegfried Wagner, der spätere Festspielleiter, als Dirigent, mit 27 Jahren leitete er erstmals einen kompletten „Ring des Nibelungen“ im Festspielhaus. Auch als Regisseur war er an dieser zweiten Produktion des Zyklus maßgeblich beteiligt. 1899 kam seine erste Oper „Der Bärenhäuter“ im Hof- und Nationaltheater München zur Uraufführung.
In seinem Vortrag wird Claus Frankl, der Bayreuther Dramaturg und Wagner-Forscher, auch zahlreiche Verkürzungen und Gerüchte über den vielseitigen Künstler ansprechen, wobei das Wirken für den Festspielhügel im Mittelpunkt der Darstellung stehen soll.
1907 übernahm Siegfried Wagner von Mutter Cosima die Festspielleitung und „erkämpfte“ die Wiedereröffnung nach zehnjähriger Pause infolge des 1. Weltkriegs. Im Moment seines lang ersehnten Triumphs mit dem „Tannhäuser“ 1930 und einem Star wie Arturo Toscanini im mystischen Abgrund starb Siegfried Wagner mit nur 61 Jahren am 4. August. Sein kompositorisches Schaffen verdient eine eigene Betrachtung und umfasst 18 dramatische Entwürfe, davon 15 vollendete Opern (von 1899 bis 1929).
CLAUS FRANKL ist gebürtiger Bayreuther. Vor 50 Jahren wirkte er in der Kinderstatisterie auf dem Grünen Hügel mit – von 1980 bis 1983 studierte er Musiktheater/Regie an der Folkwanghochschule für Musik, Tanz und Theater in Essen. Bereits 1981 erhielt er seinen ersten Vertrag als Regieassistent, seine Laufbahn begann 1984 als Dramaturg bei den Bad Hersfelder Festspielen. Gesang studierte er am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg. Im Laufe der Jahrzehnte schuf er ca. 40 Inszenierungen, er spielte an die 1.800 Vorstellungen und moderierte zahlreiche Konzerte. Als Autor und Bearbeiter schuf er u.a. die deutschsprachige Theaterfassung von Ecos „Der Name der Rose“, die seit 25 Jahren in über 80 Produktionen lief. Das Werk Siegfried Wagners beschäftigt ihn seit 1980, als er ein moderiertes Konzert zu dessen 50. Todestag im Festspielhaus erleben konnte, das ihn so beeindruckte, dass er sich seit damals für Leben und Werk des zu Unrecht vergessenen Komponisten interessiert und sich dafür einsetzt.

